Die 8 typischsten Gerichte aus dem Rheinland

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Platz 1 von 8: Rheinischer Sauerbraten

Der Rheinische Sauerbraten unterscheidet sich von anderen Sauerbraten vor allem durch seine süß-säuerliche Soße. Das Fleisch liegt mehrere Tage in einer Beize aus Essig oder Wein, Zwiebeln und Gewürzen und wird danach geschmort.

Beizzeit
mehrere Tage

Ursprünglich wurde dafür Pferdefleisch verwendet. Weil das Fleisch älterer Pferde zäh war, machte die lange Beize es mürbe. Heute wird meist Rindfleisch genommen. Rosinen sowie Rübenkraut, Apfelkraut, Aachener Printen oder Lebkuchen geben der Soße Süße und Bindung.

Als klassische Beilagen gelten Kartoffelklöße und Apfelmus, häufig auch Rotkohl oder Salzkartoffeln. In Aachen werden zum Sauerbraten oft Pommes frites serviert.

Häufige Fragen

Was ist das bekannteste Gericht aus dem Rheinland?

Als Aushängeschild der rheinischen Küche gilt der Rheinische Sauerbraten mit seiner süß-säuerlichen Soße aus Rosinen und Rübenkraut. Ähnlich bekannt sind Reibekuchen und Himmel un Ääd.

Warum heißt der Halve Hahn so, obwohl kein Huhn darin ist?

Die bekannteste Erklärung ist eine Anekdote aus Köln von 1877, nach der statt halber Hähnchen Käsebrötchen serviert wurden. Belegt ist sie nur durch einen späteren Zeitungsbrief; andere Deutungen verweisen auf den früher verwendeten Handkäse.

Was ist Rübenkraut?

Rübenkraut ist die rheinische Bezeichnung für einen dunklen Sirup aus Zuckerrüben. Er wird als Brotaufstrich verwendet, zu Reibekuchen gegessen und dient beim Rheinischen Sauerbraten zum Süßen der Soße.

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