Platz 4 von 8: Halve Hahn
Wer im Kölner Brauhaus einen Halven Hahn bestellt, bekommt kein halbes Hähnchen, sondern ein Roggenbrötchen mit Butter und einer dicken Scheibe mittelalten Goudas. Dazu gehören Senf, auf Kölsch „Mostert“, eine saure Gurke und manchmal Zwiebelringe.
- überlieferte Entstehung
- 1877
Zur Herkunft des Namens gibt es mehrere Erklärungen. Die bekannteste geht auf eine Geburtstagsfeier im Jahr 1877 zurück, bei der statt halber Brathähnchen scherzhaft Käsebrötchen serviert worden sein sollen. Eine andere Deutung führt den Namen auf den früher verwendeten Handkäse zurück.
In Düsseldorf wird der Halve Hahn traditionell mit Mainzer Handkäse auf einem doppelten Brötchen zubereitet. Als Kneipenimbiss zum Bier ist er in beiden Städten verbreitet.