Platz 6 von 8: Döppekooche
Der Döppekooche ist ein im Ofen gebackener Kartoffelkuchen aus rohen, geriebenen Kartoffeln, Eiern, Zwiebeln und Speck. Oft kommen Mettwürstchen hinzu. Gebacken wird er in einer schweren, ofenfesten Form, in der zuvor der Speck ausgelassen wurde. Der Name geht auf „Döppe“ zurück, das rheinische Wort für Topf.
- Martinstag
- 11. November
Verwandte Gerichte gibt es unter Namen wie Potthucke im Sauerland oder Dibbelabbes im Saarland. Im Rheinland ist der Döppekooche vor allem mit dem Martinstag am 11. November verbunden und wird nach Laternenumzug und Martinsfeuer gegessen.
In katholischen Gegenden kam er traditionell auch freitags auf den Tisch, weil er wenig Fleisch enthält. Dazu passen Apfelmus oder Rübenkraut; häufig wird er aber ohne Beilage serviert.