Platz 2 von 8: Rievkooche
Rievkooche, also Reibekuchen, sind flache, in Fett ausgebackene Puffer aus rohen, geriebenen Kartoffeln, Zwiebeln, Ei und etwas Mehl. Bei der rheinischen Variante wird die abgesetzte Kartoffelstärke aus der Flüssigkeit wieder unter die Masse gegeben, was den Teig bindet.
Gegessen werden sie süß mit Apfelmus oder herzhaft. Im Rheinland ist dazu auch Zuckerrübensirup verbreitet, der dort Rübenkraut heißt.
Neben Rievkooche ist im Kölner Raum und in der Eifel auch der Name Kröbbelche üblich; in Westfalen heißen sie Reibeplätzchen. Weil sie ohne Fleisch auskommen und aus günstigen Zutaten bestehen, sind sie seit Langem ein Alltagsgericht und werden in Imbissen, Brauhäusern und auf Volksfesten angeboten.