Brot spielt in Deutschland eine große Rolle, und entsprechend vielfältig ist das, was darauf gestrichen wird. Neben Wurst und Käse gibt es eine ganze Reihe von Aufstrichen, die süß, herzhaft oder neutral schmecken und teils seit Jahrhunderten bekannt sind. Für einige gelten sogar eigene gesetzliche Vorgaben.
Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung, die sich an Verbreitung und Alltagsbedeutung orientiert; eine einheitliche amtliche Statistik zu allen Aufstrichen gibt es nicht. Wurst- und Käseaufstriche wie Leberwurst oder Frischkäse sind hier bewusst ausgeklammert. Die Liste zählt von Platz 8 herunter. Auf Platz 1 steht ein Aufstrich, der in vielen Haushalten auch als Grundlage für andere Beläge dient.
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Platz 8 von 8: Schmalz
EssenSchmalz
Schmalz ist ausgelassenes tierisches Fett, meist vom Schwein oder von der Gans. Schweineschmalz ist perlweiß und schmilzt bei Temperaturen zwischen etwa 26 und 40 °C, Gänseschmalz ist etwas gelblicher und hat einen eigenen Geschmack.
Schmelzbereich (Schwein)
26–40 °C
Als Brotaufstrich besonders verbreitet ist Griebenschmalz, bei dem knusprige Reste von Speck und Schwarte mit ausgelassen werden. Häufig kommen Apfel- und Zwiebelwürfel sowie Majoran oder Thymian hinzu. Diese Zutaten sorgen allerdings dafür, dass das Schmalz schneller verdirbt als die reine Variante.
Das klassische Schmalzbrot besteht aus kräftigem Mischbrot, oft ergänzt durch eine Prise Salz oder saure Gurken. In Mitteldeutschland heißt es mundartlich auch „Fettbemme“.