Die 8 bekanntesten Biersorten in Deutschland

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Deutsche Biersorten unterscheiden sich vor allem in Malz, Hopfung, Stammwürze und Hefe. Grundlegend ist die Trennung zwischen obergärigen Bieren wie Weizen, Kölsch und Alt und untergärigen Bieren, die bei kühleren Temperaturen vergären. Viele Sorten sind eng mit einer Stadt oder Region verbunden, und auf das bayerische Reinheitsgebot von 1516 berufen sich bis heute zahlreiche Brauereien.

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung der Bekanntheit. Für die vorderen Plätze stützt sie sich auf Marktanteile im Lebensmittelhandel laut NielsenIQ aus dem Herbst 2024. Der Artikel informiert über Sorten und ihre Geschichte und ist keine Empfehlung zum Alkoholkonsum. Die Liste zählt von Platz 8 herunter. Auf Platz 1 steht eine Sorte, die den Handel mit großem Abstand anführt.

Platz 8 von 8: Bockbier

Bockbier gehört zu den Starkbieren und muss eine Stammwürze von mindestens 16 Grad Plato haben; beim Doppelbock sind es mindestens 18. Ursprünglich stammt der Stil aus Einbeck in Niedersachsen. Ab 1555 bezog der Münchner Hof das Bier von dort; 1614 brachte ein Braumeister das „Ainpöckisch Bier“ nach München, woraus im Dialekt „Bock“ wurde.

Stammwürze Bock
min. 16 °P
Stammwürze Doppelbock
min. 18 °P

Den Doppelbock brauten die Paulanermönche in der Münchner Au als nahrhaftes Getränk für die Fastenzeit. Ihr Bier hieß „Salvator“; andere Brauereien wählten später Namen mit derselben Endung, etwa Animator oder Optimator.

Bockbier ist bis heute ein Saisonbier. Es gibt Maibock, Festbock und Weizenbock. Bekannt ist vor allem die Starkbierzeit am Münchner Nockherberg.

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