Die 10 typischsten Gerichte aus Frankreich

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Die französische Küche gilt als eine der einflussreichsten der Welt. Seit 2010 steht das „gastronomische Mahl der Franzosen“ sogar auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes: gemeint ist die Tradition, wichtige Anlässe mit einem festlichen Essen in fester Abfolge vom Aperitif bis zum Digestif zu begehen.

Viele typische Gerichte stammen jedoch nicht aus der Spitzengastronomie, sondern aus Bauernküchen, Fischerhäfen und Pariser Cafés. Die Reihenfolge dieser Auswahl ist redaktionell und berücksichtigt Bekanntheit und regionale Verankerung. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Auf Platz 1 steht ein geschmortes Rindfleischgericht, das nach seiner Herkunftsregion benannt ist.

Platz 10 von 10: Croque-monsieur

Der Croque-monsieur ist die französische Antwort auf das Sandwich. Zwischen zwei Scheiben Weißbrot liegen Kochschinken und Käse, meist Emmentaler, Greyerzer oder Comté. Das Ganze wird mit Béchamelsauce bestrichen, mit geriebenem Käse bestreut und im Ofen oder unter dem Salamander überbacken.

erstmals belegt
1910

Belegt ist der Snack erstmals 1910 auf der Karte eines Pariser Cafés. Literarisch taucht er wenige Jahre später bei Marcel Proust in „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ auf.

Mit einem Spiegelei obendrauf wird aus dem Croque-monsieur ein Croque-madame. Beide Varianten gehören in Frankreich zum Standardangebot vieler Cafés und Bistros, gegessen werden sie meist mittags oder als kleine Mahlzeit zwischendurch.

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