Die 10 bekanntesten Spezialitäten aus Italien

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Die italienische Küche ist stark regional geprägt. Viele ihrer Spezialitäten stammen aus einer bestimmten Stadt oder Provinz, und etliche Namen sind in der EU geschützt: Was etwa als Parmigiano Reggiano oder Prosciutto di Parma verkauft wird, muss aus einem festgelegten Gebiet kommen und nach festen Regeln hergestellt sein.

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung der internationalen Bekanntheit, eine belastbare Statistik dazu gibt es nicht. Nudelgerichte bleiben in dieser Auswahl bewusst außen vor. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Auf Platz 1 steht eine Spezialität, deren traditionelle Zubereitungskunst seit 2017 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gehört.

Platz 10 von 10: Arancini aus Sizilien

Arancini sind frittierte, gefüllte Reisbällchen aus der sizilianischen Küche. Der Name leitet sich vom sizilianischen Wort für „kleine Orange“ ab, was auf Form und goldgelbe Farbe anspielt. Je nach Gegend heißen sie auch Arancine und sind mal rund, mal länglich.

Der Reis wird wie ein Risotto in Brühe gegart und mit Safran, Butter, geriebenem Käse und Ei gebunden. Als Füllung dient häufig ein dickes Ragù aus Hackfleisch mit Erbsen und Tomaten, daneben gibt es Versionen mit Käse, Pilzen oder ganz ohne Fleisch.

Geformt werden die Bällchen etwa in der Größe einer Mandarine, dann paniert und in Öl ausgebacken. In der Region Latium um Rom gibt es mit den Supplì einen nahen Verwandten.

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