Die 8 typischsten Gerichte aus Österreich

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Die österreichische Küche ist von der Habsburgermonarchie geprägt. Aus Ungarn, Böhmen und Norditalien kamen Gerichte und Techniken nach Wien, und die Mehlspeisen der Konditoreien wurden weit über das Land hinaus bekannt. Daneben haben die Bundesländer ihre eigenen Spezialitäten, von Kärnten bis Tirol.

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung, wie stark ein Gericht mit Österreich verbunden wird. Gulasch und Knödel bleiben außen vor, weil sie in mehreren Nachbarländern ebenso zu Hause sind. Die Liste zählt von Platz 8 herunter. Auf Platz 1 steht ein Gericht, das international als Inbegriff der österreichischen Küche gilt.

Platz 8 von 8: Salzburger Nockerl

Salzburger Nockerl sind eine warme Süßspeise, die an ein Soufflé erinnert. Eischnee wird mit Zucker aufgeschlagen; Eigelb, Vanillezucker und wenig Mehl werden vorsichtig untergehoben. Die Masse wird in drei Pyramiden in eine gefettete Form gesetzt und kurz gebacken.

Spitzen (Stadtberge)
3
gebacken belegt seit
um 1910

Die drei Spitzen sollen die verschneiten Salzburger Stadtberge darstellen: Festungsberg, Kapuzinerberg und Mönchsberg. Einer Legende nach erfand Salome Alt, die Lebensgefährtin des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau, das Gericht im frühen 17. Jahrhundert. Belege dafür gibt es nicht.

Gebackene Nockerl sind erst ab etwa 1910 schriftlich belegt. Serviert werden sie sofort, weil sie im Stehen schnell zusammenfallen. Fred Raymonds Operette „Saison in Salzburg“ hat ihnen sogar ein Lied gewidmet.

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