Platz 8 von 8: Salzburger Nockerl
Salzburger Nockerl sind eine warme Süßspeise, die an ein Soufflé erinnert. Eischnee wird mit Zucker aufgeschlagen; Eigelb, Vanillezucker und wenig Mehl werden vorsichtig untergehoben. Die Masse wird in drei Pyramiden in eine gefettete Form gesetzt und kurz gebacken.
- Spitzen (Stadtberge)
- 3
- gebacken belegt seit
- um 1910
Die drei Spitzen sollen die verschneiten Salzburger Stadtberge darstellen: Festungsberg, Kapuzinerberg und Mönchsberg. Einer Legende nach erfand Salome Alt, die Lebensgefährtin des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau, das Gericht im frühen 17. Jahrhundert. Belege dafür gibt es nicht.
Gebackene Nockerl sind erst ab etwa 1910 schriftlich belegt. Serviert werden sie sofort, weil sie im Stehen schnell zusammenfallen. Fred Raymonds Operette „Saison in Salzburg“ hat ihnen sogar ein Lied gewidmet.