Platz 7 von 10: Soupe à l’oignon
Die französische Zwiebelsuppe beginnt mit viel Geduld: Dünn geschnittene Zwiebeln werden langsam in Butter oder Öl gebräunt, oft mit etwas Mehl bestäubt und mit Weißwein abgelöscht. Anschließend kommt Brühe hinzu, meist Fleischbrühe.
- an den Pariser Halles
- 18. Jh.
Ihre bekannteste Form ist die Soupe à l’oignon gratinée. Dabei werden geröstete Weißbrotscheiben in die gefüllten Suppentassen gelegt, mit geriebenem Käse bestreut und im Ofen überbacken, bis eine braune Kruste entsteht.
Eng verbunden ist die Suppe mit den früheren Pariser Markthallen „Les Halles“. Dort wurde sie schon im 18. Jahrhundert als stärkender Imbiss an Händler, Kunden und Besucher verkauft. In Pariser Bistros steht sie bis heute auf vielen Speisekarten.