Platz 8 von 10: Quiche lorraine
Die Quiche lorraine stammt aus Lothringen. Ihr Name geht vermutlich auf ein lothringisches Mundartwort zurück, das dem hochdeutschen „Kuchen“ entspricht. Der Boden bestand ursprünglich wohl aus Brotteig, heute wird meist ungesüßter Mürbeteig verwendet.
Für die Füllung werden Eier mit Milch oder Crème fraîche verquirlt und mit geräuchertem Speck kombiniert. Geriebener Käse und angedünstete Zwiebeln sind möglich, gehören aber nicht zwingend dazu. Gebacken wird in einer flachen, runden Form, bis die Oberfläche goldbraun ist.
Gegessen wird die Quiche warm als Vorspeise oder Hauptgericht, kalt auch als Imbiss. Herzhafte Kuchen mit anderen Füllungen wie Zwiebeln oder Lauch werden in Frankreich je nach Rezept als Quiche oder als Tarte bezeichnet.