Die 10 typischsten Gerichte aus Frankreich

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Platz 1 von 10: Bœuf bourguignon

Bœuf bourguignon vereint zwei Spezialitäten Burgunds: Rindfleisch und Wein. Die Region ist für die Rinderrasse Charolais ebenso bekannt wie für Weinbaugebiete wie die Côte de Beaune.

Herkunftsregion
Burgund

Für das Gericht werden Rindfleischwürfel in Rotwein mit Kalbsfond und einem Kräuterbündel geschmort. Nach etwa zwei Dritteln der Garzeit wird die Flüssigkeit passiert, anschließend kommen in Butter gebratene Champignons, Speckwürfel und glasierte kleine Zwiebeln hinzu. Diese Kombination gilt in der klassischen Küche als Garnitur „à la bourguignonne“.

International bekannt wurde das Schmorgericht nicht zuletzt durch den Film „Julie & Julia“ von 2009. Die Garnitur aus Speck, Pilzen und Zwiebeln findet sich auch bei anderen Gerichten wieder, etwa bei geschmortem Ochsenschwanz.

Häufige Fragen

Was ist das Nationalgericht Frankreichs?

Ein offizielles Nationalgericht gibt es nicht. Als typische Kandidaten gelten etwa Pot-au-feu, Coq au vin und Bœuf bourguignon. Die UNESCO hat 2010 das gastronomische Mahl der Franzosen als Ganzes zum immateriellen Kulturerbe erklärt.

Was ist der Unterschied zwischen Crêpe und Galette?

Crêpes werden meist aus Weizenmehl gebacken und süß gefüllt. Galettes bestehen aus Buchweizenmehl und werden in der Regel herzhaft belegt, etwa mit Schinken, Käse und Ei.

Warum steht Bœuf bourguignon auf Platz 1?

Das Gericht verbindet zwei Produkte, für die Burgund bekannt ist, und hat die klassische französische Küche mit der Garnitur à la bourguignonne geprägt. Die Rangfolge ist eine redaktionelle Einschätzung.

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