Die 7 typischsten Gerichte aus Thüringen

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Platz 1 von 7: Thüringer Klöße

Thüringer Klöße bestehen aus etwa zwei Dritteln roher, geriebener und einem Drittel gekochter Kartoffeln. In der Mitte steckt meist ein gerösteter Semmelwürfel, der je nach Ort Bröckchen, Röstel oder Kloßgriefen heißt.

Kartoffelanteil
2/3 roh
Kloßmuseum eröffnet
1999

In Thüringen gelten die Klöße als Nationalgericht. Zum klassischen Sonntagsessen gehören sie mit Soße zum Braten, etwa zu Rinderrouladen, und dazu Rotkohl oder Sauerkraut. Je nach Region heißen sie auch Grüne Klöße oder Hütes.

Das älteste bekannte Rezept stammt von einem Pfarrer aus Effelder und wurde zwischen 1808 und 1814 aufgeschrieben. Seit 1999 widmet sich in Heichelheim bei Weimar ein eigenes Kloßmuseum der Geschichte des Gerichts.

Häufige Fragen

Was ist das Nationalgericht Thüringens?

Als Nationalgericht der Thüringer gelten die Thüringer Klöße aus rohen und gekochten Kartoffeln. Ähnlich bekannt ist die Thüringer Rostbratwurst.

Was ist der Unterschied zwischen Rostbrätel und Rostbratwurst?

Die Rostbratwurst ist eine gegrillte Bratwurst. Das Rostbrätel ist dagegen eine in Bier, Zwiebeln und Senf marinierte Scheibe Schweinenacken, die ebenfalls über Holzkohle gegrillt wird.

Wann ist der Weimarer Zwiebelmarkt?

Der Weimarer Zwiebelmarkt findet jedes Jahr am zweiten Oktoberwochenende statt. Erstmals erwähnt wurde er 1653. Typisch sind Zwiebelzöpfe, Zwiebelkuchen und Federweißer.

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