Platz 8 von 10: Lebkuchen
Lebkuchen haben in Deutschland eine lange Geschichte. Als Pfefferkuchen wird das Gebäck 1296 in Ulm erwähnt, in Nürnberg taucht 1395 erstmals ein Lebküchner in den Quellen auf. Nürnberger Lebkuchen sind seit 1996 als geschützte geografische Angabe anerkannt.
- Anteil Plätzchenbäcker
- 18 %
- Erwähnung in Ulm
- 1296
- g.g.A. Nürnberger
- 1996
Typisch sind Honig oder Zucker, Nüsse und Gewürze wie Zimt, Nelken, Kardamom und Anis. Viele Lebkuchen werden auf Oblaten gebacken und anschließend glasiert oder mit Schokolade überzogen.
Für die Bezeichnung Elisenlebkuchen gelten strengere Vorgaben: mindestens 25 Prozent Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse und höchstens 10 Prozent Mehl. Zu Hause werden häufiger einfachere Varianten gebacken, etwa Lebkuchenherzen oder Honigkuchen vom Blech.


