Platz 4 von 10: Frikadellen
Kaum ein Gericht hat so viele regionale Namen: In Berlin heißt es Bulette, in Altbayern Fleischpflanzerl, in Baden-Württemberg und Franken Fleischküchle, in Teilen Thüringens Hackhuller. Das Wort Frikadelle ist im Deutschen seit dem späten 17. Jahrhundert belegt.
- Wort belegt seit
- 17. Jh.
Grundlage ist meist gemischtes Hackfleisch von Rind und Schwein. Eingeweichte Brötchen, Ei und Zwiebeln halten die Masse zusammen, gewürzt wird mit Salz, Pfeffer, Senf oder Majoran. Die flachen Klopse werden in der Pfanne gebraten.
Frikadellen sind warm und kalt beliebt. Sie kommen mit Kartoffelsalat oder Kartoffelpüree auf den Tisch, liegen in der Brötchentheke beim Metzger und gehören zum klassischen Proviant für Ausflüge.