Platz 6 von 10: Brathähnchen
Ein knusprig gegrilltes halbes Hähnchen wurde in der Bundesrepublik vor allem durch die Restaurantkette Wienerwald populär. Der Linzer Gastronom Friedrich Jahn gründete sie 1955 in München; Ende der 1970er-Jahre zählte sie weit über tausend Filialen.
- Gründung Wienerwald
- 1955
- „Broiler“ in der DDR
- 1961
In der DDR setzte sich ab 1961 der Begriff „Broiler“ durch, nachdem Masthähnchen aus Bulgarien unter diesem Namen verkauft worden waren. Die HO-Gaststättenkette „Zum Goldbroiler“ hatte Filialen in vielen Bezirks- und Kreisstädten.
In Bayern und Österreich heißt es Hendl. Heute gibt es Brathähnchen an Imbisswagen, auf Volksfesten und an Supermarkt-Grills. Serviert wird es meist mit Pommes frites, Brot oder Kartoffelsalat.