Platz 5 von 10: Gulasch
Gulasch hat ungarische Wurzeln: Das Wort „gulyás“ bedeutete ursprünglich Rinderhirt. Über Österreich gelangte der Begriff um 1850 ins Deutsche. In Ungarn selbst ist Gulyás allerdings eine Suppe; das hierzulande bekannte Schmorgericht heißt dort Pörkölt.
- Wort im Deutschen
- um 1850
Für Gulasch eignen sich Stücke mit viel Bindegewebe wie Schulter oder Nacken, die lange in reichlich Zwiebeln und Paprika schmoren. Üblich sind Rind, Kalb oder Schwein, auch Wild kommt vor. Zum Szegediner Gulasch gehört Sauerkraut.
Als Beilagen sind Nudeln, Kartoffeln oder Semmelknödel üblich. Weil Gulasch beim Aufwärmen nicht leidet, wird es gern in größeren Mengen gekocht.