Die 8 typischsten Gerichte aus Österreich

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Platz 1 von 8: Wiener Schnitzel

Nach den Lebensmittelregeln in Österreich und Deutschland besteht ein Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch. Varianten aus Schweinefleisch werden als „Wiener Schnitzel vom Schwein“ oder „Schnitzel Wiener Art“ bezeichnet.

Name erstmals belegt
1831
Fetttemperatur
rund 160 °C

Das dünn geklopfte Fleisch wird in Mehl, Ei und Semmelbröseln paniert und in Schmalz oder Butterschmalz bei etwa 160 Grad herausgebacken. Es soll dabei im Fett schwimmen. Als Beilagen sind Erdäpfelsalat, Gurkensalat, grüner Salat oder Petersilerdäpfel üblich, dazu eine Zitronenspalte.

Der Name ist erstmals 1831 in einem Kochbuch belegt. Die oft erzählte Geschichte, Feldmarschall Radetzky habe das Rezept 1857 aus Mailand mitgebracht, hält der Sprachwissenschaftler Heinz-Dieter Pohl für erfunden.

Häufige Fragen

Was ist das Nationalgericht Österreichs?

Ein offizielles Nationalgericht gibt es nicht. Als bekannteste Gerichte gelten das Wiener Schnitzel, der Tafelspitz und Mehlspeisen wie Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel.

Was ist der Unterschied zwischen Original Sacher-Torte und Eduard-Sacher-Torte?

Die Original Sacher-Torte stammt aus dem Hotel Sacher und hat zwei Schichten Marillenmarmelade. Die Eduard-Sacher-Torte ist die Version der Konditorei Demel. Seit einer Rezeptänderung 2020 hat auch sie zwei Marmeladenschichten.

Was bedeuten Topfen, Marillen und Erdäpfel?

Das sind österreichische Bezeichnungen: Topfen ist Quark, Marillen sind Aprikosen und Erdäpfel sind Kartoffeln. Schlagobers steht für Schlagsahne, Kren für Meerrettich.

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