Die 8 typischsten Gerichte aus Österreich

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Platz 4 von 8: Apfelstrudel

Der Strudel kam in der Donaumonarchie aus Ungarn nach Wien. Die Technik, den Teig hauchdünn mit den Händen auszuziehen, sollen ungarische Köche während der Türkenkriege im 16. und 17. Jahrhundert kennengelernt haben. Schriftlich erwähnt wird der Strudel erstmals 1696.

erste Erwähnung
1696

Für die Füllung werden säuerliche Äpfel in dünne Scheiben geschnitten und mit Rosinen, in Butter gerösteten Semmelbröseln, Zimt und Zucker vermischt. Manche Rezepte ergänzen Nüsse, Zitronenschale oder Sauerrahm.

Apfelstrudel wird warm oder kalt gegessen und mit Staubzucker bestreut. Vanillesauce oder Eis sind verbreitet, gelten in Österreich aber nicht als traditionell. Neben Strudelteig verwenden manche Rezepte auch Blätter-, Topfen- oder Hefeteig.

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