Platz 4 von 8: Butterkekse
Butterkekse sind seit über hundert Jahren ein Standard in deutschen Vorratsschränken. Der bekannteste stammt aus Hannover: Hermann Bahlsen gründete dort 1889 seine Keksfabrik und brachte 1891 den Leibniz-Keks auf den Markt, benannt nach dem Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz.
- Leibniz-Keks
- 1891
- Zähne am Rand
- 52
Vorbild war der Petit Beurre, den die französische Firma LU ab 1886 in Nantes herstellte. Charakteristisch für den Leibniz-Keks sind die 52 „Zähne“ am Rand.
Auch die Verpackung hat Geschichte. Ab 1904 verkaufte Bahlsen die Kekse in der TET-Packung, deren Name auf eine altägyptische Hieroglyphe für „ewig“ zurückgeht und die lange Haltbarkeit des Gebäcks betonen sollte.