Die 7 Weltwunder der Antike

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Platz 7 von 7: Der Leuchtturm von Alexandria

Der Leuchtturm auf der Insel Pharos vor Alexandria wurde etwa zwischen 299 und 279 v. Chr. unter den Ptolemäern errichtet, als Architekt gilt Sostratos von Knidos.

geschätzte Höhe
115–160 m
Zerstörung durch Beben
1303/1323

Seine Höhe wird auf 115 bis 160 Meter geschätzt. Damit gehörte er zu den höchsten Bauwerken der antiken Welt. Der Name der Insel lebt bis heute fort: In den meisten romanischen Sprachen heißt der Leuchtturm danach, etwa „phare“ im Französischen und „faro“ im Italienischen und Spanischen.

Erdbeben in den Jahren 1303 und 1323 zerstörten den Turm weitgehend. Sultan Qaitbay ließ Steine der Ruine bergen und 1480 in seine Festung an der Küste einbauen. 2025 wurden weitere große Blöcke des Bauwerks aus dem Meer geborgen.

Häufige Fragen

Welches der sieben Weltwunder steht noch?

Nur die Cheops-Pyramide in Gizeh ist erhalten, wenn auch ohne Spitze und äußere Verkleidung. Von den übrigen Wundern sind höchstens Fundamente, einzelne Bauteile oder Funde in Museen geblieben.

Wer hat die Liste der sieben Weltwunder aufgestellt?

Die erste vollständig erhaltene Liste stammt von Antipatros von Sidon aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Sie enthielt statt des Leuchtturms die Mauern von Babylon. Die heutige Zusammenstellung setzte sich erst in der Neuzeit durch.

Gibt es auch neue Weltwunder?

Ja, 2007 wurde nach einer weltweiten Abstimmung eine Liste der „neuen sieben Weltwunder“ veröffentlicht, darunter die Chinesische Mauer und Machu Picchu. Die Pyramiden von Gizeh erhielten dabei einen Ehrenstatus.

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