Die 10 bekanntesten deutschen Dichter und Schriftsteller
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Die deutsche Literatur hat Werke hervorgebracht, die bis heute in Schulen gelesen, auf Bühnen gespielt und in viele Sprachen übersetzt werden. Ihre Autoren stammen aus fast drei Jahrhunderten, von der Aufklärung über Klassik und Romantik bis in die Nachkriegszeit, und drei von ihnen erhielten den Literaturnobelpreis.
Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung der Bekanntheit und beruht nicht auf einer Erhebung. Berücksichtigt sind Autoren, die im heutigen Deutschland oder in damals deutschen Gebieten geboren wurden. Deutschsprachige Schriftsteller aus Österreich, der Schweiz oder Prag wie Kafka und Rilke sind daher nicht dabei, die Brüder Grimm haben einen eigenen Artikel über ihre Märchen. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Auf Platz 1 steht ein Autor, der an seinem bekanntesten Werk rund sechs Jahrzehnte lang gearbeitet hat.
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Platz 10 von 10: Theodor Fontane (1819–1898)
Wissen(1819–1898)
Bevor er Romane schrieb, arbeitete der in Neuruppin geborene Fontane als Apotheker und danach lange als Journalist. Ab 1856 berichtete er als Korrespondent aus England, später verfasste er Kriegsberichte und war rund zwanzig Jahre lang Theaterkritiker der Vossischen Zeitung. Im Herbst 1870 wurde er in Frankreich unter Spionageverdacht festgenommen und erst nach Wochen freigelassen.
geboren in Neuruppin
1819
Effi Briest erscheint
1894/95
Über zwei Jahrzehnte arbeitete er an den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“, einer Mischung aus Reisebericht, Landeskunde und Geschichtsschreibung.
Als Romancier trat er erst spät hervor. „Effi Briest“ erschien 1894/95 zunächst in Fortsetzungen und gilt als einer der wichtigsten Romane des deutschen Realismus. Auch „Irrungen, Wirrungen“ und „Der Stechlin“ gehören zum Schulkanon.