Die 10 bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands

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Ein Wahrzeichen ist mehr als eine Sehenswürdigkeit: Es steht für eine Stadt, eine Region oder ein ganzes Land und taucht auf Postkarten, Briefmarken und Geldscheinen auf. In Deutschland reicht die Spannweite von einem römischen Stadttor bis zu einem Konzerthaus, das erst 2017 eröffnet wurde.

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung und berücksichtigt Bekanntheit im In- und Ausland, symbolische Bedeutung und Besucherzahlen, soweit diese veröffentlicht sind. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Auf Platz 1 steht ein Bauwerk, das auch auf drei deutschen Euro-Münzen abgebildet ist.

Platz 10 von 10: Holstentor in Lübeck

Das Holstentor wurde ab 1464 unter Ratsbaumeister Hinrich Helmstede errichtet und 1478 fertiggestellt. Es war Teil der Befestigung der Hansestadt und gehört heute zur Lübecker Altstadt, die seit 1987 UNESCO-Welterbe ist.

Fertigstellung
1478
auf dem 50-DM-Schein
1960–1991

Auffällig sind die schiefen Türme: Der Bau steht auf weichem, sumpfigem Grund, schon während der Bauzeit sackte der Südturm ab. Bei Restaurierungen im 19. und 20. Jahrhundert wurde das Tor gesichert, unter anderem 1933/34 mit Betonankern.

Bundesweit bekannt wurde die Feldseite durch die Rückseite des 50-DM-Scheins, auf dem sie von 1960 bis 1991 abgebildet war. Seit 1950 beherbergt das Tor ein Museum zur Stadtgeschichte.

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