Die 7 Weltwunder der Antike

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Platz 2 von 7: Die Hängenden Gärten von Babylon

Die Hängenden Gärten sind das rätselhafteste Weltwunder, denn ob es sie je gab, ist bis heute ungeklärt. Antike Autoren beschreiben terrassenförmig angelegte, bewässerte Gärten in Babylon, meist datiert in die Zeit um 600 v. Chr.

überlieferte Bauzeit
um 600 v. Chr.

Die Zuschreibung an die sagenhafte Königin Semiramis war schon in der Antike umstritten. Der babylonische Priester Berossos nannte König Nebukadnezar II. als Bauherrn. Weder zeitgenössische babylonische Texte noch der griechische Geschichtsschreiber Herodot erwähnen jedoch einen solchen Bau.

Der Historiker Kai Brodersen hält die Gärten deshalb für eine Erfindung, die aus einem unzugänglichen Palastgarten entstand. Die Assyriologin Stephanie Dalley vermutet dagegen, dass es sich um die Gartenanlage des assyrischen Königs Sanherib in Ninive handelte.

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