Die 8 bedeutendsten deutschen Komponisten

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Kaum ein anderes Land hat die klassische Musik so stark geprägt wie Deutschland. Vom Barock über die Wiener Klassik und die Romantik bis ins 20. Jahrhundert stammen viele der meistgespielten Werke in Konzertsälen und Opernhäusern von Komponisten, die in deutschen Städten geboren wurden, auch wenn einige von ihnen später in Wien oder London lebten.

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung, die Einfluss auf spätere Generationen, Bekanntheit der Werke und Präsenz im heutigen Konzertleben berücksichtigt. Die Liste zählt von Platz 8 herunter. Auf Platz 1 steht ein Komponist, dessen Werk erst Jahrzehnte nach seinem Tod ein breites Publikum fand.

Platz 8 von 8: Richard Strauss

Richard Strauss wurde 1864 in München geboren und starb 1949 in Garmisch-Partenkirchen. Berühmt wurde er zunächst mit sinfonischen Dichtungen wie „Also sprach Zarathustra“ von 1896. Deren Eröffnungstakte sind durch Film und Werbung weltweit bekannt, unter anderem durch Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“.

Lebensdaten
1864–1949
Der Rosenkavalier
1911

Als Opernkomponist setzte er mit „Salome“ (1905) und „Elektra“ (1909) neue Maßstäbe an Ausdruck und Klanggewalt. Mit „Der Rosenkavalier“ folgte 1911 ein Werk, das bis heute zu den bekanntesten Opern des 20. Jahrhunderts gehört.

Umstritten bleibt seine Rolle im Nationalsozialismus: 1933 wurde er erster Präsident der Reichsmusikkammer und 1935 zum Rücktritt gedrängt.

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