Die 7 Weltwunder der Antike

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Listen bemerkenswerter Bauwerke waren schon in der Antike beliebt. Die erste vollständig erhaltene Aufzählung von sieben Wundern stammt vom Dichter Antipatros von Sidon aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Sie stimmt mit dem heutigen Kanon in sechs Punkten überein, nennt aber statt des Leuchtturms von Alexandria die Mauern von Babylon. In der heute üblichen Form wurde die Liste erst in der Neuzeit festgeschrieben, maßgeblich durch eine Veröffentlichung aus dem Jahr 1572.

Von den sieben Bauwerken steht heute nur noch eines, die anderen wurden durch Erdbeben, Brände oder Plünderung zerstört. Die Liste folgt der Entstehungszeit, vom ältesten bis zum jüngsten Wunder. Zahlen zu Höhen und Maßen beruhen teils auf antiken Beschreibungen und Rekonstruktionen und sind deshalb als Näherungswerte zu verstehen.

Platz 1 von 7: Die Cheops-Pyramide in Gizeh

Die Cheops-Pyramide ist das älteste der sieben Weltwunder und das einzige, das bis heute steht. Sie entstand in der 4. Dynastie des Alten Reiches als Grabmal für König Cheops, der etwa von 2620 bis 2580 v. Chr. regierte.

ursprüngliche Höhe
rund 146,6 m
Seitenlänge
rund 230 m
Bauzeit
4. Dynastie

Ursprünglich war das Bauwerk rund 146,6 Meter hoch, die Seitenlänge der Grundfläche betrug rund 230 Meter. Heute misst es noch etwa 138,8 Meter, weil die Spitze und die äußere Verkleidung fehlen: Die Pyramide diente über Jahrhunderte als Steinbruch.

Ungefähr viertausend Jahre lang war die Cheops-Pyramide das höchste Bauwerk der Welt. Die Steinblöcke wiegen meist zwischen einer halben und 15 Tonnen, in der Königskammer wurden sogar Granitblöcke von 40 bis 70 Tonnen verbaut.

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