Die 10 verbreitetsten Irrtümer im Alltag

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Platz 7 von 10: „Haare und Nägel wachsen nach dem Tod weiter“

Nach dem Tod teilen sich keine Zellen mehr, und ohne Stoffwechsel kann weder ein Haar noch ein Nagel wachsen. Die Vorstellung hält sich trotzdem, weil sie auf einer echten Beobachtung beruht.

Die Haut eines Verstorbenen verliert Feuchtigkeit, trocknet aus und zieht sich zurück. Dadurch treten Haare und Nägel an ihrem Ansatz stärker hervor und wirken länger als zuvor. Auch Bartstoppeln erscheinen deutlicher, obwohl sie nicht gewachsen sind.

Der Irrtum gilt daher als klassisches Beispiel dafür, wie eine richtige Beobachtung zu einer falschen Erklärung führen kann. Gewachsen ist dabei nichts, nur das umgebende Gewebe ist geschrumpft.

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