Platz 8 von 8: Schwangere müssen ihre Katze abgeben
Hinter dieser Annahme steht die Toxoplasmose. Der Erreger Toxoplasma gondii kann mit Katzenkot ausgeschieden werden, und eine Erstinfektion während der Schwangerschaft kann das ungeborene Kind schädigen. Wer die Infektion schon früher durchgemacht hat, ist in der Regel dauerhaft geschützt. Ein Bluttest zeigt, ob Antikörper vorhanden sind.
Der Ratgeber des Robert Koch-Instituts sieht keine Abgabe der Katze vor, sondern Hygiene für nicht immune Schwangere: Die Katzentoilette soll täglich von einer nicht schwangeren Person mit heißem Wasser gereinigt werden, und die Katze soll Dosen- oder Trockenfutter erhalten.
Als wichtige Infektionsquelle in Europa nennt das RKI zudem rohes oder nicht ausreichend gegartes Fleisch. Händewaschen nach Garten- und Erdarbeiten gehört ebenfalls zu den Empfehlungen.