Die 8 häufigsten Irrtümer über Katzen

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Platz 8 von 8: Schwangere müssen ihre Katze abgeben

Hinter dieser Annahme steht die Toxoplasmose. Der Erreger Toxoplasma gondii kann mit Katzenkot ausgeschieden werden, und eine Erstinfektion während der Schwangerschaft kann das ungeborene Kind schädigen. Wer die Infektion schon früher durchgemacht hat, ist in der Regel dauerhaft geschützt. Ein Bluttest zeigt, ob Antikörper vorhanden sind.

Der Ratgeber des Robert Koch-Instituts sieht keine Abgabe der Katze vor, sondern Hygiene für nicht immune Schwangere: Die Katzentoilette soll täglich von einer nicht schwangeren Person mit heißem Wasser gereinigt werden, und die Katze soll Dosen- oder Trockenfutter erhalten.

Als wichtige Infektionsquelle in Europa nennt das RKI zudem rohes oder nicht ausreichend gegartes Fleisch. Händewaschen nach Garten- und Erdarbeiten gehört ebenfalls zu den Empfehlungen.

Häufige Fragen

Dürfen erwachsene Katzen Milch trinken?

Kuhmilch ist für die meisten erwachsenen Katzen ungeeignet, weil sie Milchzucker nur schlecht verdauen und mit Durchfall reagieren können. Als Getränk genügt frisches Wasser.

Müssen reine Wohnungskatzen geimpft werden?

Die StIKo Vet zählt Katzenseuche und Katzenschnupfen zu den Core-Impfungen für alle Katzen. Der Erreger der Katzenseuche ist sehr widerstandsfähig und kann auch über Gegenstände in die Wohnung gelangen.

Was sollten Schwangere bei Katzen im Haushalt beachten?

Laut RKI-Ratgeber sollen nicht immune Schwangere die Katzentoilette nicht selbst reinigen; das übernimmt täglich eine andere Person mit heißem Wasser. Die Katze erhält Dosen- oder Trockenfutter.

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