Die 10 bekanntesten Wildtiere in Deutschland

1 / 10

Deutschland ist dicht besiedelt, und trotzdem leben hier viele große und kleine Wildtiere, manche mitten in den Städten. Einige sind nach fast vollständiger Ausrottung zurückgekehrt, andere wurden erst im 20. Jahrhundert eingeführt.

Auswahl und Reihenfolge dieser Liste sind redaktionell. Berücksichtigt sind wild lebende Säugetiere, denen man in Deutschland häufig begegnet oder die in Kultur und öffentlichen Debatten besonders präsent sind. Zahlen stammen unter anderem aus Jagdstatistiken und dem bundesweiten Wolfsmonitoring. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Auf Platz 1 steht ein Tier, von dem in Deutschland in einer Jagdsaison deutlich mehr als eine Million Exemplare erlegt werden.

Platz 10 von 10: Europäischer Biber

Der Europäische Biber ist das größte Nagetier Europas. Ausgewachsene Tiere wiegen 23 bis 30 Kilogramm und erreichen samt dem abgeflachten, beschuppten Schwanz eine Gesamtlänge von mehr als einem Meter.

Gewicht
23–30 kg
Bestand 2021
über 40.000

Im 19. Jahrhundert war er aus weiten Teilen Deutschlands verschwunden, unter anderem wegen der Jagd auf Fell und Fleisch. Ein Restbestand überlebte an der mittleren Elbe. Schutzmaßnahmen und Wiederansiedlungen ab der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts brachten die Wende: 2021 lebten in den Flächenländern zusammen mehr als 40.000 Biber.

Bekannt ist er vor allem für seine Dämme, mit denen er den Wasserstand reguliert, damit die Eingänge seiner Burg unter Wasser liegen. Der Biber ist streng geschützt; Konflikte mit Landwirtschaft und Hochwasserschutz regeln die Länder.

Mehr aus Tiere