Platz 3 von 8: Schnurren bedeutet immer Wohlbefinden
Meist schnurren Katzen, wenn sie entspannt sind, gestreichelt werden oder ihre Jungen säugen. Ein zuverlässiger Gradmesser für Zufriedenheit ist das Geräusch trotzdem nicht, denn es tritt auch in ganz anderen Situationen auf.
Kranke und verletzte Tiere schnurren ebenfalls häufig, auch bei Schmerzen. Verhaltensforscher deuten das als Beschwichtigungssignal und als Mittel, sich selbst zu beruhigen. Unsichere Katzen schnurren mitunter schon aus einiger Entfernung, um ein Gegenüber freundlich zu stimmen.
Für eine Einschätzung zählt deshalb das Gesamtbild aus Körperhaltung, Appetit, Bewegungsfreude und Verhalten. Eine Katze, die sich zurückzieht, kaum frisst und dabei schnurrt, ist nicht automatisch zufrieden. Bei anhaltenden Auffälligkeiten ist eine tierärztliche Untersuchung der übliche Weg.