Über Katzen kursieren viele Annahmen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Manche sind harmlos, andere führen dazu, dass Tiere falsch gefüttert, nicht geimpft oder unnötig abgegeben werden.
Die folgende Liste stellt acht verbreitete Irrtümer dem heutigen Wissensstand gegenüber, gestützt unter anderem auf die Impfleitlinie der Ständigen Impfkommission Veterinärmedizin und den Toxoplasmose-Ratgeber des Robert Koch-Instituts. Die Auswahl ist redaktionell, die Reihenfolge ist keine Rangfolge nach Häufigkeit. Eine tierärztliche Beratung im Einzelfall ersetzt die Liste nicht.
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Platz 1 von 8: Katzen sollten Milch trinken
Tieretrinken
Die Schale Milch für die Katze ist ein vertrautes Bild, passt aber nicht zur Verdauung erwachsener Tiere. Nach dem Absetzen bilden die meisten Katzen deutlich weniger Laktase, also jenes Enzym, das Milchzucker aufspaltet.
Gelangt Kuhmilch in größerer Menge in den Darm, kann der unverdaute Milchzucker Blähungen und Durchfall auslösen. Katzen, die auch nach der Säugezeit regelmäßig Milch bekommen haben, vertragen sie teilweise besser. Deshalb zeigen manche Hofkatzen keine Beschwerden.
Als Getränk genügt frisches Wasser. Spezielle laktosereduzierte Katzenmilch aus dem Handel gilt eher als Leckerbissen denn als Durstlöscher, weil sie zusätzliche Kalorien liefert.