Die meisten Katzen in deutschen Haushalten sind keine Rassekatzen, sondern Hauskatzen ohne Stammbaum. Unter den Rassekatzen gibt es jedoch eine Reihe von Namen, die in Züchterverzeichnissen, Tierheimvermittlungen und Ratgebern immer wieder auftauchen. Eine amtliche Zählung nach Rassen gibt es nicht; die folgende Reihenfolge beruht daher auf der allgemeinen Bekanntheit und Verbreitung der Rassen, nicht auf einer einzelnen Statistik.
Wir zählen von Platz 8 herunter. Die Nummer 1 ist eine Rasse, die vor allem für ihr ruhiges, ausgeglichenes Wesen geschätzt wird. Zu jeder Rasse gehören Herkunft, Felltyp und das typische Wesen. Angaben zu Charakter und Größe sind Richtwerte: Einzelne Tiere können deutlich abweichen, und Haltung, Ernährung und Gesundheit spielen eine mindestens ebenso große Rolle wie die Rasse.
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Platz 8 von 8: Bengalkatze
TiereBengalkatze
Die Bengalkatze entstand in den USA aus Kreuzungen von Hauskatzen mit der wild lebenden Asiatischen Leopardkatze. Ziel war eine Hauskatze mit dem gefleckten Aussehen einer Wildkatze.
Herkunft
USA
Fell
Kurzhaar
Charakteristisch sind das kurze, dichte und oft glänzende Fell mit Rosetten oder Tupfen sowie der muskulöse, sportliche Körper. Bengalen gelten als sehr aktiv, neugierig und verspielt; manche Tiere zeigen sogar Interesse an Wasser.
Für die Haltung bedeutet das: viel Platz, Klettermöglichkeiten und tägliche Beschäftigung. Wer eine ruhige Wohnungskatze sucht, ist mit einer Bengalkatze meist weniger gut beraten als mit einer gelasseneren Rasse.