Die 10 bekanntesten Wildtiere in Deutschland

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Platz 1 von 10: Reh

Ein verbreiteter Irrtum hält das Reh für das Weibchen des Hirsches. Tatsächlich ist es eine eigene Art mit dem wissenschaftlichen Namen Capreolus capreolus: Das Weibchen heißt Ricke, das Männchen Rehbock, das Junge Kitz. Rehe sind deutlich kleiner als Rothirsche und in der Kulturlandschaft sehr häufig.

Jagdstrecke 2021/22
rund 1,28 Mio.
Verkehrsopfer 2005/06
rund 200.000

In der Jagdsaison 2021/22 wurden in Deutschland rund 1,28 Millionen Rehe erlegt, in den 1970er-Jahren waren es jährlich etwa 600.000 bis 700.000. Hinzu kommen Verluste im Straßenverkehr: 2005/06 starben rund 200.000 Rehe bei Wildunfällen.

Eine Besonderheit ist die Keimruhe. Das befruchtete Ei entwickelt sich erst ab Dezember weiter, die Kitze kommen im Mai und Juni zur Welt. In den ersten Wochen liegen sie gut getarnt im hohen Gras, weshalb vor der Wiesenmahd vielerorts mit Drohnen nach ihnen gesucht wird.

Häufige Fragen

Ist das Reh die Frau vom Hirsch?

Nein. Das Reh ist eine eigene Hirschart. Das weibliche Reh heißt Ricke, das männliche Rehbock; das Weibchen des Rothirsches wird dagegen Hirschkuh oder Alttier genannt.

Wie viele Wölfe gibt es in Deutschland?

Im Monitoringjahr 2024/25 wurden bundesweit 219 Rudel, 43 Paare und 14 territoriale Einzeltiere bestätigt. Gezählt werden Territorien, keine einzelnen Tiere.

Warum sieht man Waschbären in Deutschland so häufig?

Waschbären wurden 1934 am Edersee ausgesetzt, 1945 entkamen weitere Tiere aus einer Pelzfarm. Die anpassungsfähigen Tiere breiteten sich danach stark aus, auch in Städten.

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