Die 8 häufigsten Fehler bei der Wohnungssuche

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In vielen deutschen Städten ist der Mietwohnungsmarkt angespannt. Auf eine Anzeige melden sich oft Dutzende Interessenten, und der Zeitdruck verleitet dazu, Unterlagen lückenhaft einzureichen, Verträge ungelesen zu unterschreiben oder Zahlungen zu leisten, die gar nicht fällig wären.

Die folgenden acht Fehler sind eine redaktionelle Auswahl und folgen grob dem Ablauf einer Wohnungssuche, von der Bewerbung bis zur Schlüsselübergabe. Die rechtlichen Angaben beruhen auf dem Bürgerlichen Gesetzbuch, dem Wohnungsvermittlungsgesetz und Hinweisen der Verbraucherzentralen. Sie ersetzen keine Beratung im Einzelfall, etwa durch einen Mieterverein.

Platz 1 von 8: Unvollständige Bewerbungsunterlagen

Wer erst nach der Besichtigung beginnt, Unterlagen zusammenzusuchen, verliert oft entscheidende Tage. Vermieter erwarten in der Regel eine Mieterselbstauskunft, aktuelle Einkommensnachweise, eine Kopie des Ausweises und häufig eine Bonitätsauskunft. Manche fragen zusätzlich nach einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung des bisherigen Vermieters.

Bei der Bonitätsauskunft lohnt ein genauer Blick auf die Kosten. Auskunfteien wie die Schufa müssen nach Art. 15 DSGVO eine kostenlose Datenkopie herausgeben. Kostenpflichtig sind dagegen spezielle Auskünfte, die eigens für Vermieter aufbereitet werden.

Sinnvoll ist eine vorbereitete Mappe, digital und auf Papier. Sensible Daten, die für die Entscheidung nicht nötig sind, etwa Kontoauszüge mit allen Buchungen, gehören nicht hinein.

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