Platz 2 von 8: Nur auf die Kaltmiete achten
Eine niedrige Kaltmiete sagt wenig darüber aus, was am Monatsende tatsächlich vom Konto abgeht. Hinzu kommen Betriebskosten für Wasser, Müll, Hausreinigung oder Aufzug sowie die Heizkosten. In schlecht gedämmten Gebäuden mit alter Heizung kann die Warmmiete deutlich höher ausfallen als bei einer vergleichbaren Wohnung mit höherer Grundmiete.
Hilfreich sind die Angaben aus dem Energieausweis, die nach dem Gebäudeenergiegesetz bereits in Immobilienanzeigen stehen müssen. Fehlen sie, ist das ein Grund, nachzufragen.
Auch die Höhe der Vorauszahlungen verdient Aufmerksamkeit. Sind sie auffällig niedrig angesetzt, droht mit der ersten Betriebskostenabrechnung eine Nachzahlung. Die letzte Abrechnung des Vormieters gibt einen realistischen Anhaltspunkt.