Die 8 bedeutendsten deutschen Komponisten

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Platz 1 von 8: Johann Sebastian Bach

Johann Sebastian Bach, 1685 in Eisenach geboren, wirkte von 1723 bis zu seinem Tod 1750 als Thomaskantor in Leipzig. Zeitgenossen schätzten ihn vor allem als Organisten, Improvisator und Orgelsachverständigen, als Komponist stand er im Schatten von Händel und Telemann.

Lebensdaten
1685–1750
Thomaskantor in Leipzig
ab 1723
Kinder
20

Sein Werk reicht von Kantaten und Passionen über die „Brandenburgischen Konzerte“ bis zum „Wohltemperierten Klavier“ und der „Kunst der Fuge“. Bachs Kontrapunkt gilt bis heute als Grundlage der musikalischen Ausbildung.

Nach seinem Tod geriet ein großer Teil seiner Musik aus dem Blick der breiten Öffentlichkeit. Erst die Berliner Aufführung der „Matthäus-Passion“ 1829 leitete eine Wiederentdeckung ein, die ihn zu einem der meistgespielten Komponisten der Welt machte.

Häufige Fragen

Warum gilt Beethoven als deutscher Komponist, obwohl er in Wien lebte?

Beethoven wurde 1770 in Bonn geboren und wuchs dort auf. Erst mit Anfang zwanzig zog er nach Wien. Ähnlich ist es bei Brahms, der aus Hamburg stammte, und bei Händel, der in Halle geboren wurde und später britischer Staatsbürger war.

Warum fehlen Mozart und Haydn in der Liste?

Wolfgang Amadeus Mozart wurde in Salzburg geboren, Joseph Haydn im heutigen Niederösterreich. Beide werden daher üblicherweise als österreichische Komponisten geführt, auch wenn Salzburg zu Mozarts Geburt noch nicht zu Österreich gehörte.

Wer hat Bachs Musik wiederentdeckt?

Als wichtiger Anstoß gilt die Aufführung der Matthäus-Passion 1829 in Berlin unter Felix Mendelssohn Bartholdy. Ganz vergessen war Bach zuvor nicht: Unter Musikern wurden seine Werke weiter studiert, doch erst danach setzte eine breite Bach-Renaissance ein.

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