Die 8 sehenswertesten UNESCO-Welterbestätten in Deutschland

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Deutschland zählt laut Deutscher UNESCO-Kommission 55 Stätten auf der Welterbeliste, darunter Kirchen, Altstädte, Parks, Industrieanlagen und eine Fossilfundstätte. Einige besonders oft genannte Stätten wie der Kölner Dom, die Wartburg oder Schloss Sanssouci werden auf dieser Website bereits an anderer Stelle vorgestellt; diese Liste richtet den Blick auf weitere bekannte Welterbestätten.

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung von Bekanntheit und Bedeutung, keine offizielle Rangliste. Die Liste zählt von Platz 8 herunter. Platz 1 steht schon seit den Anfängen der deutschen Welterbe-Geschichte auf der Liste.

Platz 8 von 8: Grube Messel bei Darmstadt

Als erste Naturerbestätte Deutschlands nahm die UNESCO 1995 die Grube Messel in ihre Liste auf. Der stillgelegte Ölschiefer-Tagebau gilt als international bedeutende Fossilfundstätte. Der See, aus dessen Ablagerungen der Schiefer entstand, bildete sich vor etwa 48 Millionen Jahren im Eozän.

UNESCO-Welterbe
1995
Alter des Sees
ca. 48 Mio. J.

In Messel wurden Vertreter aller großen Wirbeltiergruppen gefunden, darunter mehr als 70 Urpferdchen und der frühe Primat Darwinius masillae, bekannt unter dem Spitznamen „Ida“. Viele Funde sind außergewöhnlich vollständig erhalten.

In den 1970er- und 1980er-Jahren sollte die Grube zur Mülldeponie werden; Klagen verhinderten das. Seit 2010 informiert ein Besucherzentrum über die Fundstätte.

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