Die 10 ältesten Städte Deutschlands

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Platz 1 von 10: Trier

Trier wurde wahrscheinlich 18/17 v. Chr. von den Römern als Augusta Treverorum gegründet, benannt nach Kaiser Augustus und dem keltischen Stamm der Treverer. Anders als viele andere Kandidaten entstand die Stadt nicht aus einem Militärlager, sondern war von Beginn an als zivile Stadt angelegt.

wahrscheinliche Gründung
18/17 v. Chr.
UNESCO-Welterbe
1986
römische Stadtmauer
rund 6,4 km

In der Spätantike wurde Trier zur Kaiserresidenz. Maximian machte sie zu seinem wichtigsten Sitz, Konstantin der Große ließ unter anderem die Palastaula, die heutige Konstantinbasilika, und die Kaiserthermen errichten. Damit war Trier zeitweise eines der politischen Zentren des Weströmischen Reiches.

Von der rund 6,4 Kilometer langen römischen Stadtmauer ist das Nordtor erhalten, die Porta Nigra. Seit 1986 zählen die Römerbauten Triers zusammen mit Dom und Liebfrauenkirche zum UNESCO-Welterbe.

Häufige Fragen

Welche ist die älteste Stadt Deutschlands?

Offiziell ist das nicht festgelegt. Am häufigsten wird Trier genannt, das wahrscheinlich 18/17 v. Chr. als römische Stadt gegründet wurde. Worms, Kempten, Köln und Augsburg erheben mit anderen Begründungen ebenfalls Anspruch.

Warum liegen die ältesten Städte meist im Westen und Süden?

Städte im heutigen Sinn brachten die Römer mit. Ihr Herrschaftsgebiet reichte bis an Rhein und Donau, deshalb entstanden die frühesten Städte entlang dieser Grenzen. Im Norden und Osten folgten Stadtgründungen meist erst im Mittelalter.

Welche Städte fehlen knapp in der Liste?

Koblenz feierte 1992 den 2000. Jahrestag seiner Gründung als römisches Lager Confluentes. Regensburg geht auf das Legionslager Castra Regina zurück, das erst 179 n. Chr. fertiggestellt wurde.

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