Platz 3 von 10: Köln
Köln geht auf die Siedlung der Ubier zurück, eines germanischen Stammes, der um 20/19 v. Chr. auf der linken Rheinseite angesiedelt wurde. Als traditionelles Gründungsjahr wird häufig 38 v. Chr. genannt, sicher belegt ist aber nur, dass die Siedlung spätestens 19 v. Chr. bestand.
- v. Chr. Ubiersiedlung
- spätestens 19
- Stadtrecht als Colonia
- 50 n. Chr.
Der Ort hieß zunächst Oppidum Ubiorum. Hier stand ein zentraler Altar für die Göttin Roma und Kaiser Augustus, und um 15 n. Chr. kam dort Agrippina die Jüngere zur Welt, die spätere Ehefrau von Kaiser Claudius.
Am 8. Juli 50 n. Chr. erhielt die Siedlung den Rang einer römischen Kolonie und den nach Agrippina benannten Namen Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Aus „Colonia“ wurde der heutige Stadtname, und Köln wurde Statthaltersitz der Provinz Niedergermanien.