Die 8 sehenswertesten UNESCO-Welterbestätten in Deutschland

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Platz 1 von 8: Aachener Dom

Im Jahr 1978 wurde der Aachener Dom als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Welterbeliste aufgenommen. Sein Kern ist das karolingische Oktogon, die frühere Pfalzkapelle Karls des Großen, die um 795 begonnen und um 803 fertiggestellt wurde.

UNESCO-Welterbe
1978
Königskrönungen
936–1531
Weihe Chorhalle
1414

Karl der Große wurde in der Kirche beigesetzt. Von 936 bis 1531 wurden hier römisch-deutsche Könige gekrönt; als Sitz diente der Marmorthron Karls. Die gotische Chorhalle, wegen ihrer großen Fenster als Glashaus bezeichnet, wurde 1414 geweiht.

Das Oktogon gilt als wichtigstes Bauwerk der karolingischen Renaissance. Alle sieben Jahre findet die Aachener Heiligtumsfahrt statt. Eine Generalsanierung des Doms dauerte von 1985 bis 2011.

Häufige Fragen

Wie viele UNESCO-Welterbestätten gibt es in Deutschland?

Nach Angaben der Deutschen UNESCO-Kommission stehen 55 Natur- und Kulturstätten in Deutschland auf der Welterbeliste. Einige davon sind grenzüberschreitende Stätten, die Deutschland mit Nachbarländern teilt.

Welche war die erste Welterbestätte in Deutschland?

Der Aachener Dom wurde 1978 als erstes deutsches Kulturdenkmal in die Welterbeliste aufgenommen. Die erste Naturerbestätte folgte 1995 mit der Grube Messel.

Kann eine Stätte den Welterbe-Titel wieder verlieren?

Ja. Das Dresdner Elbtal wurde 2009 wegen des Baus der Waldschlößchenbrücke von der Liste gestrichen. Es war die erste Streichung einer Stätte in Deutschland.

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