Die 8 schönsten Klöster in Deutschland

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Klöster haben die Kulturlandschaft in Deutschland über Jahrhunderte geprägt. Mönche rodeten Wälder, legten Teiche und Weinberge an, betrieben Schulen und Brauereien und hinterließen Kirchen von der Romanik bis zum Rokoko. Viele Anlagen wurden in der Reformation oder bei der Säkularisation 1803 aufgelöst, einige sind bis heute von Ordensleuten bewohnt.

Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Auswahl, keine Messung: Berücksichtigt wurden Erhaltungszustand, Architektur, Lage und Bedeutung für Besucher. Die Liste zählt von Platz 8 herunter. Auf Platz 1 steht eine Zisterzienseranlage, an deren Bauten sich mehrere Jahrhunderte Baugeschichte ablesen lassen.

Platz 8 von 8: Kloster Chorin in Brandenburg

Etwa sechs Kilometer nördlich von Eberswalde liegt die Ruine des Zisterzienserklosters Chorin am Amtssee. Die askanischen Markgrafen Johann I. und Otto III. hatten den Konvent 1258 zunächst auf einer Insel im Parsteiner See gegründet; 1273 zogen die Mönche an den heutigen Standort.

Gründung
1258
Erster Musiksommer
1964

Die Klosterkirche gilt als Hauptwerk der norddeutschen Backsteingotik. Nach der Reformation verfiel die Anlage über Jahrhunderte, bis Karl Friedrich Schinkel ab 1817 ihre Sicherung veranlasste und Peter Joseph Lenné die Umgebung gestaltete.

Die Ruine liegt im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin zwischen Wäldern und Seen. Seit 1964 finden in der dachlosen Kirche und im Klostergelände die Konzerte des Choriner Musiksommers statt.

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