Die 8 häufigsten Kostenfallen beim Handyvertrag

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Platz 8 von 8: Doppelte Kosten beim Anbieterwechsel

Ein neuer Vertrag beendet den alten nicht automatisch. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg hin: Beide Verträge laufen parallel weiter, bis der bisherige regulär gekündigt werden kann. Wer zu früh wechselt, zahlt also unter Umständen monatelang doppelt.

Kündigungsfrist danach
1 Monat

Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich ein Vertrag zwar meist automatisch, ist dann aber nach dem TKG jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar. Vor der Verlängerung muss der Anbieter auf diese Möglichkeit hinweisen.

Die Kündigung sollte direkt an den Anbieter gehen und nachweisbar sein. Wird sie im Laden abgegeben und nicht rechtzeitig weitergeleitet, kann sich der Vertrag verlängern.

Häufige Fragen

Wie lange darf ein Handyvertrag laufen?

Die anfängliche Laufzeit darf nach dem Telekommunikationsgesetz höchstens 24 Monate betragen. Anbieter müssen zusätzlich einen Vertrag mit höchstens zwölf Monaten Laufzeit anbieten.

Kann ein im Laden abgeschlossener Handyvertrag widerrufen werden?

Ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es im Geschäft nicht. Bei Verträgen, die online oder am Telefon geschlossen werden, gilt dagegen in der Regel eine Widerrufsfrist von 14 Tagen.

Was passiert nach dem Ende der Mindestlaufzeit?

Verlängert sich der Vertrag automatisch, kann er danach jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Der Anbieter muss vor der Verlängerung darauf hinweisen.

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