Ein Handyvertrag wirkt auf den ersten Blick übersichtlich: ein monatlicher Preis, ein Datenvolumen, eine Laufzeit. Teuer wird es oft erst durch Details, die im Kleingedruckten stehen oder beim Abschluss untergehen, etwa einmalige Gebühren, befristete Rabatte oder automatisch gebuchte Zusatzpakete.
Die folgenden acht Punkte sind eine redaktionelle Auswahl typischer Kostenfallen, gestützt auf Hinweise der Verbraucherzentralen und auf das Telekommunikationsgesetz (TKG). Die Reihenfolge folgt grob dem Weg vom Vertragsabschluss bis zur Kündigung und ist keine Rangfolge. Konkrete Preise und Bedingungen unterscheiden sich je nach Anbieter und Tarif.
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Platz 1 von 8: Rabattierte Anfangsmonate
GeldAnfangsmonate
Viele Tarife werben mit einem niedrigen Monatspreis, der nur für die ersten Monate gilt. Danach steigt die Grundgebühr, oft deutlich. Wer nur auf die große Zahl in der Werbung achtet, unterschätzt die tatsächlichen Kosten.
Aussagekräftiger ist der Durchschnittspreis über die gesamte Mindestlaufzeit. Dazu werden alle Monatsbeträge addiert, die einmaligen Gebühren hinzugerechnet und die Summe durch die Zahl der Monate geteilt. Erst mit diesem Wert lassen sich verschiedene Angebote fair vergleichen.
Auch zeitlich begrenzte Extras gehören in diese Rechnung, etwa ein zusätzliches Datenvolumen, das nach einigen Monaten entfällt. Endet der Rabatt kurz vor dem Ablauf der Laufzeit, fällt das bei der Verlängerung besonders ins Gewicht.