Die 8 häufigsten Fehler beim Streichen der Wände

8 / 8

Platz 8 von 8: Ungünstige Bedingungen im Raum

Auch Temperatur und Luftbewegung beeinflussen das Ergebnis. In kalten, ungeheizten Räumen trocknet Dispersionsfarbe schlecht, viele technische Merkblätter nennen deshalb eine Mindesttemperatur für Luft und Untergrund. Bei manchen Farben liegt sie bei +8 °C.

Mindesttemperatur (Bsp.)
+8 °C

Das Gegenteil schadet ebenfalls. Direkte Sonne, laufende Heizkörper unter der Wand oder starker Durchzug lassen die Farbe zu schnell anziehen, was Ansätze begünstigt. Während des Streichens bleiben die Fenster daher besser geschlossen oder nur gekippt.

Nach dem Anstrich ist dagegen regelmäßiges Lüften sinnvoll, damit Feuchtigkeit und Gerüche abziehen. Wer Wert auf geringe Emissionen legt, kann auf Farben mit Umweltzeichen wie dem Blauen Engel achten.

Häufige Fragen

Wie viele Anstriche braucht eine Wand?

Häufig reichen zwei Anstriche. Bei Farben mit hohem Deckvermögen und hellem Untergrund kann einer genügen, bei Farbwechseln von dunkel zu hell sind manchmal mehr nötig.

Was bedeutet die Nassabriebklasse?

Sie beschreibt nach DIN EN 13300, wie gut eine Wandfarbe feuchtes Abwischen verträgt. Es gibt die Klassen 1 bis 5, wobei Klasse 1 am widerstandsfähigsten ist.

Wann sollte Kreppband abgezogen werden?

Meist am besten, solange die Farbe noch feucht ist. Ist sie vollständig durchgetrocknet, kann beim Abziehen ein Teil des Farbfilms mitreißen.

Mehr Artikel