Eine frisch gestrichene Wand verändert einen Raum mit wenig Aufwand. Gerade weil die Arbeit so einfach wirkt, wird sie oft unterschätzt: Streifen, Flecken, abblätternde Farbe oder unsaubere Kanten gehen meist nicht auf mangelndes Geschick zurück, sondern auf übersprungene Arbeitsschritte.
Die folgende Auswahl ist redaktionell zusammengestellt und folgt grob dem Ablauf eines Anstrichs, von der Vorbereitung über die Wahl der Farbe bis zum Rollen. Maßgeblich sind am Ende immer die Angaben auf dem Gebinde und im technischen Merkblatt der jeweiligen Farbe.
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Platz 1 von 8: Den Untergrund nicht prüfen
Wohnenprüfen
Neue Farbe hält nur so gut wie die Schicht darunter. Kreidet die alte Farbe, blättert sie ab oder ist die Wand verschmutzt, haftet auch der neue Anstrich schlecht.
Drei einfache Proben geben Aufschluss. Bei der Wischprobe fährt man mit der flachen Hand über die Wand; bleibt ein weißer Belag zurück, kreidet der Untergrund. Beim Klebebandtest wird ein Streifen Kreppband fest angedrückt und ruckartig abgezogen. Haften Farbreste daran, ist die alte Schicht nicht tragfähig. Ein paar Spritzer Wasser zeigen außerdem, wie stark die Wand saugt.
Lose Farbe muss vollständig entfernt werden. Risse und Löcher werden vorher gespachtelt und nach dem Trocknen glatt geschliffen.