Platz 1 von 10: Raumtemperatur bewusst wählen
Der wirksamste Hebel ist die Temperatur selbst. Viele Räume werden wärmer geheizt, als es für das Wohlbefinden nötig wäre. Als Orientierung gelten im Wohnzimmer rund 20 °C, in der Küche etwas weniger, im Schlafzimmer meist 17 bis 18 °C. Im Bad darf es zum Duschen wärmer sein.
- Wohnzimmer
- ca. 20 °C
- Schlafzimmer
- 17–18 °C
- Ersparnis je Grad
- rund 6 %
Eine häufig genannte Faustregel besagt, dass jedes Grad weniger Raumtemperatur etwa 6 % Heizenergie spart. Der tatsächliche Wert schwankt je nach Gebäude und Heizsystem, die Richtung ist aber eindeutig: Schon ein Grad weniger macht sich auf der Jahresabrechnung bemerkbar.
Zu stark absenken sollte man allerdings nicht. Kühlen Räume dauerhaft zu sehr aus, steigt das Risiko, dass sich Feuchtigkeit an kalten Wänden niederschlägt.