Manche Gegenstände im Haushalt sehen sauber aus und sind es trotzdem nicht. Feuchte Tücher, Dichtungen und Siebe bieten Bakterien und Schimmel gute Bedingungen, Fett und Kalk lagern sich unbemerkt ab. Gerade Dinge, die täglich benutzt werden, geraten beim Putzen leicht aus dem Blick.
Die zehn Punkte sind eine redaktionelle Auswahl und folgen grob dem Weg durch die Wohnung: von der Küche über Bad und Waschmaschine bis zu Griffen und Schaltern. Hinweise zur Küchenhygiene stützen sich auf die Verbrauchertipps des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) aus dem Jahr 2020, Angaben zur Waschmaschine auf die Verbraucherzentrale. Für Geräte gilt zusätzlich die jeweilige Gebrauchsanleitung.
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Platz 1 von 10: Spültücher und Spülschwämme
WohnenSpülschwämme
In feuchten Tüchern und Schwämmen können sich Bakterien bei Raumtemperatur sehr schnell vermehren. Beim nächsten Wischen landen sie auf Geschirr, Arbeitsplatte oder Kühlschrankgriff.
Spültuch wechseln
1× pro Woche
Waschtemperatur
mind. 60 °C
Das BfR empfiehlt, Spül- und Putzlappen nach Gebrauch trocknen zu lassen, wenigstens einmal pro Woche zu wechseln und bei mindestens 60 °C zu waschen. Schwämme hält das Institut für die Küche für weniger gut geeignet, weil sie langsam trocknen und meist zu selten ausgetauscht werden. Spülbürsten aus Kunststoff dürfen in die Spülmaschine.
Nützlich ist außerdem eine Trennung: eigene Tücher für Geschirr, Arbeitsflächen und Fußboden. Reste von rohem Fleisch oder verschüttete Lebensmittel wischt man besser mit Küchenpapier auf.