Die 7 häufigsten Fehler beim Rasenmähen

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Rasenmähen gilt als Routinearbeit, doch gerade die Routine führt zu Fehlern. Ein zu tiefer Schnitt, ein stumpfes Messer oder der falsche Zeitpunkt schwächen die Gräser, und Moos, Unkraut und braune Stellen haben leichtes Spiel. Hinzu kommen Regeln, die mit dem Rasen selbst wenig zu tun haben: Lärmschutz und Rücksicht auf Tiere.

Die Reihenfolge ist redaktionell und folgt grob dem Ablauf vom Einstellen des Mähers bis zur Frage, wann überhaupt gemäht werden darf. Die Angaben zu Ruhezeiten beruhen auf der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV), die übrigen auf gängigen Empfehlungen zur Rasenpflege.

Platz 1 von 7: Den Rasen zu kurz schneiden

Ein sehr kurzer Rasen wirkt gepflegt, ist aber anfällig. Der Wachstumspunkt eines Grashalms liegt ungefähr auf halber Höhe. Wird zu viel Blattmasse auf einmal entfernt, fehlt dem Gras die Fläche für die Photosynthese, und es wächst langsamer nach.

Halmlänge pro Schnitt
max. 1/3
übliche Schnitthöhe
ca. 4–5 cm

Als Faustregel gilt die Drittelregel: Pro Schnitt wird höchstens ein Drittel der aktuellen Halmlänge gekappt. Für einen normalen Gebrauchsrasen nennen Ratgeber meist eine Schnitthöhe von etwa vier bis fünf Zentimetern, in schattigen Bereichen eher etwas mehr.

Nach dem Urlaub oder einer langen Regenphase lässt sich die Zielhöhe über mehrere Schnitte im Abstand einiger Tage schrittweise erreichen. Radikales Herunterkürzen hinterlässt dagegen oft gelbe, lückige Flächen.

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