Bienen brauchen vom ersten warmen Tag im Februar bis in den späten Herbst Nektar und Pollen. Gefüllte Zierblüten, Rasenflächen und Kirschlorbeer bieten davon wenig. Wer im Garten Pflanzen mit offenen, ungefüllten Blüten kombiniert, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen, schafft ein durchgehendes Nahrungsangebot für Honigbienen, Hummeln und Wildbienen. Bekannte Bienenpflanzen wie Lavendel, Katzenminze oder Fetthenne stehen bereits im Artikel über die pflegeleichtesten Gartenpflanzen und fehlen deshalb hier.
Die Reihenfolge ist eine redaktionelle Einschätzung. Bewertet wurden das Angebot an Nektar und Pollen, die Blütezeit im Jahresverlauf und die Bedeutung für spezialisierte Wildbienenarten; die botanischen Angaben stammen aus Fachartikeln und Wildbienen-Steckbriefen. Die Liste zählt von Platz 10 herunter. Auf Platz 1 steht eine zweijährige heimische Wildpflanze, deren Blüten beim Aufblühen die Farbe von Rosa nach Blau wechseln.
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Platz 10 von 10: Elfen-Krokus
WohnenElfen-Krokus
Der Elfen-Krokus öffnet seine zartvioletten Blüten schon im Februar und gehört zu den am frühesten blühenden Krokusarten. In dieser Zeit finden die ersten ausfliegenden Bienen und Hummelköniginnen kaum andere Nahrung.
Blütezeit
Feb.–März
Herkunft
Südosteuropa
Ursprünglich stammt die Art aus Südosteuropa, etwa aus Kroatien, Serbien und Bulgarien. In Mitteleuropa hat sie sich in vielen alten Parks und Gärten eingebürgert und breitet sich dort über Samen und Tochterknollen von selbst aus.
Die Knollen werden im Herbst gesetzt, am besten in größeren Gruppen unter laubabwerfenden Gehölzen oder im Rasen. Dort sollte erst gemäht werden, wenn das Laub nach der Blüte eingezogen ist.