Platz 4 von 10: Heinrich Heine (1797–1856)
Heine kam als Harry Heine in Düsseldorf zur Welt. Mit dem „Buch der Lieder“ von 1827 wurde er zu einem der bekanntesten Lyriker seiner Zeit, viele der Gedichte wurden später vertont. Dazu gehört auch das 1824 erschienene Gedicht über die Loreley.
- Buch der Lieder
- 1827
- Umzug nach Paris
- 1831
- Ein Wintermärchen
- 1844
Im Jahr 1831 zog er nach Paris, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Seine Schriften wurden in Preußen und ab 1835 im gesamten Deutschen Bund verboten. Mit „Deutschland. Ein Wintermärchen“ verfasste er 1844 eine bissige Abrechnung mit den politischen Verhältnissen in der Heimat.
Ab 1848 war Heine durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt, er selbst nannte diesen Zustand „Matratzengruft“. Trotzdem schrieb er bis zuletzt weiter. Begraben ist er auf dem Friedhof Montmartre.